gerösteter Blumenkohl de Cheffe


Ich bin mal wieder durch das Internet gegeistert, ausnahmsweise mal nicht nach neuen Ideen sondern nach beruflichen Dingen, aber Tante Google meinte mir trotzdem so nebenbei Links zu diesem und jenen Rezept zeigen zu müssen. Und wie sollte es anders sein, ich bin bei einem hängengeblieben zumal ich die Zutaten dafür auch noch Zuhause vorrätig hatte…
Also auf ins Abenteuer 🙂 Weiterlesen

Ofenkartoffel gefüllt

ofenkartoffel
Heute mal eine sehr leckere Sache die sich sehr vielfältig verwenden lässt. Man kann es so als kleine Vorspeise reichen, oder als Teil eines größeren Buffets aber auch als Beilage für diverse Gerichte. Auch als kleiner Snack zwischendurch oder beim Picknick macht dieses Gericht eine gute Figur.

Zutaten:
große Kartoffeln (Menge je nach Personenzahl)
Grana Padano Flakes
etwas Olivenöl
bunten Salat zur Deko

Zubereitung:
Den Backofen auf 180Grad Umluft vorheizen, die Kartoffeln wenn nötig waschen und trockentupfen. Dann mit einem scharfen Messer die Kartoffeln im Abstand von 1-2cm zu 2/3 tief einschneiden.
Die Einschnitte vorsichtig etwas aufbiegen und die Grana Padano Flakes dort reinstecken, so das der Spalt gut gefüllt ist. Die so vorbereiteten Kartoffeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Gitterrost legen und mit dem Olivenöl beträufeln. Anschliessend schiebt man den Gitterrost auf mittlerer Höhe in den Backofen, je nach Größe der Kartoffeln und der gewünschten Bräune brauchen die Kartoffeln so 20-40 Minuten. Man sollte öfters mal in den Backofen gucken und prüfen ob die Kartoffeln den gewünschten Gargrad schon erreicht haben.
Dann nimmt man einen passenden Teller, richtet darauf ein Salatbett an und setzt die Kartoffel oben drauf. Entweder serviert man die Kartoffel dann so, oder reicht noch einen Dip dazu.

Schmachtlappen

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Heute mal ein weiteres Rezept aus der Mittelalterlichen Ecke. Eine leckere Speise die man auch auf vielen Märkten und Veranstaltungen findet unter den verschiedensten Namen, der gebräuchslichste ist wohl der Schmachtlappen. Es ähnelt ein wenig den Seelen, ist aber durch den Schmand und das frische Gemüse saftiger und der Teig ist auch nicht so gewürzt wie bei den Seelen.
Dies Rezept ist mit Sicherheit nicht das welches auf dem Märkten etc verwendet wird sondern meine Variante davon, aber ich finde es kommt dem ziemlich nahe.

Zutaten:
200g Weizenmehl Typ 550
80g   Roggenmehl Typ 1150
20g frische Hefe (halber Würfel)
2 Becher Schmand
2 TL Salz
200g gewürfelten Speck
1 Bund Lauchzwiebeln
7-9 Coktailtomaten
200ml Wasser, lauwarm
1 TL Senf
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Die Zubereitung ist einfacher als bei den Seelen, da hier auf den Vorteig verzichtet wird.
Die beiden Mehlsorten und das Salz werden in einer Schüssel gründlich miteinander vermischt, die Hefe wird in dem lauwarmen Wasser aufgelöst und dann zu dem Mehlgemisch gegeben. Dann wird das ganze solange geknetet bis es einen festen nicht mehr klebenden Teig ergibt. Diesem Teig lässt man dann zugedeckt an einem warmen Ort 1-2 Stunden gehen, das Volumen sollte sich mehr als verdoppeln.

Kleiner Tip: Wer keinen warmen Ort hat kann auch den Backofen auf 50Grad Ober/Unterhitze einstellen und den Teig dort gehen lassen.

In der Zwischenzeit gibt man die beiden Becher Schmand in eine Schüssel und schmeckt ihn mit dem Teelöffel Senf sowie Salz und Pfeffer aus der Mühle ab und stellt ihn beiseite. Die Lauchzwiebeln abspülen, trockentupfen und in feine Ringe schneiden. Die Tomaten ebenfalls kurz abspülen und dann vierteln.
Den Backofen auf 200Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Wenn der Teig dann gut aufgegangen ist walkt man ihn noch einmal leicht durch und teilt ihn in 3 Teile auf. Aus jeden Teigteil formt man dann mit den Händen einen länglichen, flachen „Lappen“. Diese bestreicht man dann grosszügig mit der Schmandmischung und streut den gewürfelten Speck darüber. Anschliessend schiebt man das Blech auf mittlere Schiene für 25-30 Minuten in den Backofen.
Nach dem Backen betreut man die Lappen mit den frischen Lauchzwieberingenl und den Tomatenvierteln und serviert sie am besten sofort, denn warm schmecken sie am besten.

 

exotischer Ofenspargel

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Heute mal wieder ein Rezept mit Spargel, die Idee dazu fand ich in einem Werbeprospekt einer grossen Supermarktkette.
Da ich zufälligerweise gerade alle Zutaten zuhause hatte und eh am überlegen war was ich mit den doch ziemlich dicken Spargelstangen mache, kam mir dieser Rezeptvorschlag gerade recht. Ich muss sagen es ist echt seeehr lecker und noch erfrischend dazu, genau das richtige bei diesem Wetter.

Zutaten:
8-10 Stangen weissen Spargel, ruhig richtig dicke
1 Zitrone, am besten Bio mittelgroß
1 Stück Ingwer, frisch daumengross ca. 20g
2 Prisen Zucker
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Öl

Zubereitung:
Den Backofen auf 200 Grad Ober-Unterhitze vorheizen und das Backblech auf der mittleren Schiene mit erhitzen.
Die Spargelstangen waschen, schälen und die holzigen Enden abschneiden. Den Ingwer ebenfalls so dünn wie möglich schälen und in feine Würfel schneiden. Die Zitrone kurz abbrausen, abreiben und dann in dünne Scheiben schneiden.
Ein Bogen Backpapier auslegen, leicht einölen und mit groben Salz und Pfeffer aus der Mühle bestreuen. Die Hälfte der Spargelstangen, 4-5cm vom Rand entfernt, nebeneinander auf Backpapier legen und mit der Prise Zucker bestreuen. Dann die Zitronenscheiben so rauflegen das der Spargel bedeckt ist und anschliessend die Hälfte der Ingwerwürfel darüber verteilen.
Den kurzen Rand vom Backpapier über den Spargel schlagen und mit dem gegenüberliegenden Rand ebenso verfahren.  Dann weiter umschlagen bis der Bogen zuende ist, die noch offenen Enden oben und unten zu einem Dreieck falten und zur Mitte hin umschlagen sodas ein stablies und geschlossenes Paket entsteht. Die restlichen Zutaten in einem zweiten Paket ebendso verpacken und beide Pakete dann auf das Blech im Backofen legen. Die Pakete brauchen je nach Dicke der Spargelstangen ca. 30-35 Minuten, bei richtig dicken Stangen können das auch mal 40-45 Minuten werden.
Der Gargrad lässt sich leicht testen in dem man nach 30 Minuten mal auf den Spargel drückt, lässt er leicht eindrücken ist er „butterzart“, spürt man noch einen leichten Widerstand ist er „al-dente“Die Spargelpakete aus dem Backofen nehmen, ein paar Minuten ruhen lassen, dann geschlossen servieren und erst am Tisch öffnen.

Chicoree überbacken mit Salat

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Die meisten werden Chicoree nur als Salat, bzw Rohkost kennen. Ich muss zugeben ich auch bis vor kurzen nur. Dabei kann Chicoree soviel mehr sein als „nur“ Salat oder Beilage, bzw Deko. Hier mal ein Rezept für Chicoree auf völlig andere Art.

Zutaten:
für den Chicoree
2 große Chicoree (ca. 400g)
200g  kräftigen Schinken in dünnen Scheiben(z.b. Schwarzwälder oder Knochenschinken)
200g Reibekäse (Gouda etc)
4 EL Brühe (am besten Gemüsebrühe)
1 Becher Schmand
Salz + Pfeffer aus der Mühle
1 Prise Zucker

für den Salat
100g Rucola
100g Feldsalat
100g Speck gewürfelt
3-4 Radischen
3-4 Cocktailtomaten
Olivenöl
Balsamico dunkel
1 Msp Senf
Salz +  Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Den Backofen auf 200Grad(Umluft 180) vorheizen. Eine Auflaufform gut einfetten.
Den Chicoree waschen, evtl putzen und das meist braune Ende abschneiden. Dann den Chicoree mit dem Schinken spiralförmig umwickeln sodas er komplett umhüllt ist und in die Auflaufform legen.
Brühe, Schmand, Salz, Pfeffer und Zucker zu einer Soße verrühren und über die Chicoree geben. Anschliessend das ganze mit dem Reibekäse großzügig bestreuen.
Und für ca. 25-30 Minuten auf der mittleren Schiene überbacken. In den ersten 20 Minuten sollte man den Deckel von der Auflaufform drauf lassen, danach kann man den Deckel abnehmen damit der Käse dann schön braun wird.

Für den Salat den Rucola und den Feldsalat waschen und putzen. Die Tomaten in Viertel und die Radischen in „halbe Kreise“ schneiden. Den Speck würfeln und in der Pfanne knusprig braun braten.
Aus Olivenöl, Balsamico, Senf, Salz+Pfeffer eine Vinigrette zubereiten und alle Zutaten bis auf den Speck damit vermengen.
Der Speck kommt erst ganz zum Schluss auf den Salat, kurz bevor der Teller serviert wird, damit er schön knuspert und noch warm ist.