Handkäs nach „Pfälzer Art“

2015-07-07 13.52.42
Heute gibt es mal ein regionales Gericht aus der Rheinland-Pfalz, es gibt wie immer diverse Variationen davon. Bei diesem Rezept hab ich mich von Einheimischen inspirieren lassen und es schmeckt wirklich suuperlecker und ist echt einfach zu machen. Man sollte aber deftige Speisen mögen und auch vor einem kräftigen Geruch nicht zurückschrecken 😉

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Graupensuppe nach Oma`s Art

Graupensuppe nach Omas Art

Von Sommer kann man zur Zeit ja nicht reden, da habe ich einfach mal in Kindheitserinnerungen geschwelgt und als erstes kam mir dieses Gericht in den Sinn und ich bekam sogleich Lust darauf es mal wieder zu kochen.

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Gröönkohlfrikadell mit seuten Kantüffeln

Gröönkohlfrikadell
Harbstied is de Tied wo dat jümmerlich koller un koller ward un wo dat Eeten umso deftiger un kräftiger ward so as utglich toon Weeder.
Hier mal eine weitere neue Kreation von mir wie man Grünkohl auch mal auf andere Art zubereiten kann. Und das schmeckt bestimmt auch denen die sonst Grünkohl verschmähen.

Zutaten:
500g Hack nach Wahl
1 größere Speisezwiebel
100g Reibekäse, ne kräftigen
Grünkohlreste vom Vortag
1 Pfund Drillinge
2-3 EL Zucker
1 Vollei

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und recht fein würfeln. Einen Topf mit Wasser aufsetzen, am besten mit Dämpfeinsatz, und die Drillinge sehr bissfest garen. In der Zwischenzeit in einer größeren Schüssel das Hack zusammen mit der Zwiebel, dem Ei,  den Grünkohl und dem Reibekäse zu einer homogenen Masse verarbeiten. Das geht am besten mit den Händen, solange kneten und walken bis das Ei völlig untergearbeitet ist .  Aus der Masse dann ca. handtellergroße Klopse formen und etwas flachdrücken, die dann in einer heissen Pfanne mit etwas Öl, am besten Olivenöl,  knusprig braun ausbraten dabei mehrmals wenden.
Die gedämpften Drillinge kurz ausdampfen lassen und dann in einer zweiten Pfanne mit ebenfalls etwas Öl rundherum braun anbraten. Haben die Drillinge die gewünschte Bräune gibt man den Zucker hinzu und lässt ihn in der Pfanne karamelisieren, schwenkt dann die Pfanne ordentlich durch damit alle Drillinge von einer Zuckerschicht überzogen werden.
Das Schälen der Drillinge ist nicht nötig, da sie mit Schale gekocht und gebraten werden übrigends im ganzen wie auf dem Bild zu sehen.

Rübenmus Holsteiner Art

Röbenmoot mit Rökerennen un Kassler
Nun lässt es sich nicht mehr leugnen, der Herbst ist da….
Die Tage sind zwar noch sonnig und teilweise wirklich warm, aber gegen Abend kühlt es doch merklich ab und morgens ist die Welt in Nebel getaucht…
Also was gibt es da besseres als ein richtig schönes, deftiges Herbstessen und zugleich eine Kindheitserinnerung ?

Zutaten:
700g Kassler im Stück, geräuchert
6-8 Rökerennen, auch Mettenden oder Kohlwurst genannt
1,5 kg Steckrübe
0.5 kg Kartoffeln
0.5 kg Karotten
1 Glas Gemüsebrühe
Pfeffer aus der Mühle
etwas Butter
Wasser

Zubereitung:
Von der Steckrübe das obere und untere Ende abschneiden und anschliessend würfeln, die Karotten schraben und in Scheiben schneiden, die Kartoffeln wer mag schälen ansonsten mit Schale in Würfel schneiden.

Das Gemüse in einen großen Topf geben und obenauf den Kassler und die Rökerennen, dann soweit mit Wasser auffüllen bis alles bedeckt ist und schon mal mit etwas Brühe und Pfeffer würzen. Kurz aufkochen lassen und dann gute 1,5 Std sachte köcheln lassen, das Gemüse sollte weich sein aber nicht matschig, den Kassler und die Rökerennen raussnehmen und warm stellen. Wer mag kann den Kassler schon mal in Scheiben schneiden.

Den Sud vom Gemüse abgießen und auffangen, eignet sich hervorragend als Grundlage für Sossen oder Suppen.
Das Gemüse stampfen und soviel Sud zufügen, das dass ganze eine breiige aber nicht zu feste Konsistenz hat.
Ob ihr das Gemüse nun fein stampft das es eher ein Brei ist oder ob ihr noch Stücke drin lasst, das ist euch selber überlassen. Ich mag es lieber wenn man noch Stücke sieht.

Abschliessend ein gutes Stück Butter unterrühren und mit Pfeffer abschmecken, dann alles zusammen auf einen Teller als Portion oder in zwei Schüsseln zum selber nehmen servieren.

gefülltes Ufo ;)

2014-08-27 11.40.58Da das Wetter ja wieder ungemütlicher wird und wir uns so langsam Richtung Herbst bewegen, hier mal ein wunderschönes Kürbisrezept mit einen vom Aussehen her doch recht ungewöhnlichen Kürbis, dem Patisson, auch Ufo Kürbis genannt.
Wie auch beim Hokkaido Kürbis kam man diesen komplett essen also inclusive der Schale, nur den Strunk den sollte man besser nicht essen 😉

Zutaten:
1 Patissonkürbis, mittelgross
250g Hack nach Wahl
2 Speisezwiebeln, mittelgroß
2 Knoblauchzehen, mittelgroß
1 Paprikaschote, mittelgroß
1 Prise Chiliflocken
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Kürbisfleisch
Reibekäse (ruhig einen kräftigen)

Zubereitung:
Den Backofen auf 170Grad Umluft vorheizen. Das Gitterrost schon einmal mit einem Bogen Backpapier auslegen.
Vom Patisson einen Deckel abschneiden und selbigen dann mit einem Teelöffel oder einem Ausstecher aushölen, dabei aufpassen das man die Aussenhaut nicht beschädigt und noch genug „Fleisch“ stehen lässt damit der Kürbis nicht zusammenfällt.
Den Kürbis von innen kräftig mit Salz und Peffer einreiben.
Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln, den Koblauch feiner als die Zwiebeln.  Die Paprika putzen und ebenfalls würfeln. Das ausgehölte Kürbisfleisch von den Kernen befreien und kleinhacken.
Dann alles zusammen mit dem Hack zu einen homogenen Masse vermengen und mit Salz, Pfeffer und Chilliflocken kräftig abschmecken.
Wenn nötig etwas Ölivenöl zugeben damit eine geschmeidige Masse entsteht, diese dann in den Kürbis füllen und gut reindrücken das der Kürbis auch ganz gefüllt ist und es keine Luftlöcher mehr gibt.
Die Hackmasse glatt streichen sodass sie mit dem Kürbisrand abschliesst und den Kürbis auf das Gitterrost setzen.
Das Gitterrost auf mittlerer Höhe in den Backofen schieben  und den Kürbis für gute 35 Minuten garen lassen, wenn die Schale relativ weich ist (drauf drücken) dann das ganze mit dem Reibekäse bestreuen und im Ofen lassen bis dieser die gewünschte Bräune hat.
Dann auf einem Teller servieren und am Tisch anschneiden.

Chicoree überbacken mit Salat

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Die meisten werden Chicoree nur als Salat, bzw Rohkost kennen. Ich muss zugeben ich auch bis vor kurzen nur. Dabei kann Chicoree soviel mehr sein als „nur“ Salat oder Beilage, bzw Deko. Hier mal ein Rezept für Chicoree auf völlig andere Art.

Zutaten:
für den Chicoree
2 große Chicoree (ca. 400g)
200g  kräftigen Schinken in dünnen Scheiben(z.b. Schwarzwälder oder Knochenschinken)
200g Reibekäse (Gouda etc)
4 EL Brühe (am besten Gemüsebrühe)
1 Becher Schmand
Salz + Pfeffer aus der Mühle
1 Prise Zucker

für den Salat
100g Rucola
100g Feldsalat
100g Speck gewürfelt
3-4 Radischen
3-4 Cocktailtomaten
Olivenöl
Balsamico dunkel
1 Msp Senf
Salz +  Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Den Backofen auf 200Grad(Umluft 180) vorheizen. Eine Auflaufform gut einfetten.
Den Chicoree waschen, evtl putzen und das meist braune Ende abschneiden. Dann den Chicoree mit dem Schinken spiralförmig umwickeln sodas er komplett umhüllt ist und in die Auflaufform legen.
Brühe, Schmand, Salz, Pfeffer und Zucker zu einer Soße verrühren und über die Chicoree geben. Anschliessend das ganze mit dem Reibekäse großzügig bestreuen.
Und für ca. 25-30 Minuten auf der mittleren Schiene überbacken. In den ersten 20 Minuten sollte man den Deckel von der Auflaufform drauf lassen, danach kann man den Deckel abnehmen damit der Käse dann schön braun wird.

Für den Salat den Rucola und den Feldsalat waschen und putzen. Die Tomaten in Viertel und die Radischen in „halbe Kreise“ schneiden. Den Speck würfeln und in der Pfanne knusprig braun braten.
Aus Olivenöl, Balsamico, Senf, Salz+Pfeffer eine Vinigrette zubereiten und alle Zutaten bis auf den Speck damit vermengen.
Der Speck kommt erst ganz zum Schluss auf den Salat, kurz bevor der Teller serviert wird, damit er schön knuspert und noch warm ist.