Schmachtlappen die zweite

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Ich hatte ja vor einem weilchen mal meine Variante der auf Mittelalter Märkten so beliebten „Schmachtlappen“ gepostet, auch in einigen Kochgruppen. Ich bekam dann ein Kommentar von der Claudia Hoedt das sie eine ganz andere Variante kenne und diese zudem noch superschnell zu zubereiten wäre, also hab ich Ihr Rezept ausprobiert und muss sagen seeehr lecker. Ich freue mich mit Ihrer Genehmigung euch das Rezept präsentieren zu dürfen, es ist wirklich superlecker und sehr schnell gemacht da es völlig ohne Hefe auskommt.

Zutaten:
150g Quark (kein Magerquark)
6 EL Milch 3,5%
6 EL Öl (am besten Olivenöl)
300g Mehl
1 Tütchen Backpulver
1/2 TL Salz
1 Becher Creme Fraiche
1 Pckg Schinkenwürfel oder gewürfelten Speck
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Pckg geriebenen Käse
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Das Mehl zusammen mit dem Backpulver und dem Salz in eine Schüssel geben und gründlich vermischen.  Dann den Quark, die Milch und das Öl zugeben und das ganze zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten und diesen dann 10 Minuten stehen lassen.
Den Backofen auf 170Grad Umluft vorheizen und das Blech schonmal mit einem Bogen Backpapier auslegen.  Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und erst einmal beiseite stellen.
Den Teig dann in gleichmässig große Stücke teilen und entweder  zu Fladen ausrollen, oder mit der Hand plattdrücken und ausformen, es sollten schon dünne Fladen sein.  Diese dann auf das mit Backpapier ausgelegte Blech legen mit Creme Fraiche bestreichen und leicht pfeffern. Anschliessend werden die Schinken(Speck)würfel auf den Fladen verteilt und mit dem Reibekäse bestreut.
Das ganze kommt dann in den Backofen für ca. 15-20 Minuten je nach gewünschter Bräune, allerdings sollte man schon drauf achten das der Käse geschmolzen und die Fladen leicht gebräunt sind.
Kurz vor dem Servieren werden die Fladen dann mit den Frühlinngszwiebelringen bestreut.

 

 

Seelen

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Da die Mittelalter, Märkte und Festival Saison im vollen Gange ist dachte ich mir gibt du mal wieder ein „Mittelalterliches“ Rezept zum besten.  Wer kennt sie nicht, diese leckeren Stangen die es auf den Märkten und Veranstaltungen überall gibt in dutzenden Variationen. Sie heissen Seelen, Hungerhaken, Ritterstange, Knechtsbrot und so weiter und so weiter….
Die Rezepte die ich im Internet fand waren aber nicht das was ich so von dem Märkten her kannte, also habe ich kombiniert und rumprobiert. Und ich glaub mit diesem Rezept komme ich recht nahe dem was es auf den Märkten und Veranstaltungen zu kaufen gibt.

Zutaten:

Grundteig:
300g Weizenmehl Typ 550
200g Roggenmehl Typ 1150
1 Würfel frische Hefe
500ml Wasser
10g Salz

Gewürze:
Fenchelsamen,  gemahlen
Kümmel, entweder ganz oder gemahlen(je nach Geschmack)
Leinsamen
Pfeffer
diverse Kräuter wie Rosmarin, Basilikum, Thymian, Oregano, Majoran, Schnittlauch…

sonstige Zutaten:
je nach Wahl…
Speck, Käse, Schinken sind wohl die gebräuchtslichen Zutaten, aber da ist der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Zubereitung:
In einer kleinen Schüssel die Hefe zerbröseln und mit 2 EL Mehl und etwas Wasser glattrühren, das ganze dann an einem warmen Ort zugedeckt solange stehen lassen bis sich ganz viele Blasen gebildet haben dauert meist so 30 Minuten.
In der Zwischenzeit die beiden Mehlsortenund das Salz miteinander gründlich vermengen, dann das Wasser dazugeben und verrühren bis es eine klebrige Masse ist.
Wenn der Hefemix ordentlich Blasen schlägt gibt man ihn zu der Mehlmasse und vermengt das ganze gründlich, zu Anfang sollte man einen Holzlöffel nutzen und später dann den Teig mit, geölten, Händen kneten und schlagen.
Sollte er danach noch zu klebrig sein gebe man Mehl hinzu bis er sich zu einer Kugel formen lässt ohne zu kleben.
Diesen Teig lässt man dann für gute 1-2 Stunden an einem warmen Ort abgedeckt ruhen, er sollte sein Volumen mehr als verdoppelt haben.
In der Zwischenzeit heizt man den Backofen auf 250Grad Ober und Unterhitze vor.(keine Umluft!!!)
Wenn der Teig gut gegangen ist teilt man ihn in 6-7 gleichgroße Teile. Jetzt kann man entscheiden ob man den Teig so pur bäckt, oder ob man Kräuter oder andere Zutaten in den Teig einarbeitet, oder ob man die Zutaten oben auflegt.
Aus jedem ‚Teigteil formt man nun eine längliche Stange und legt diese auf ein mit Backpapier belegtes Rost, lässt sie dort nochmals 15 Minuten ruhen und schiebt sie dann auf der mittlere Schiene in den Ofen für ca. 15-20 Minuten.

 

Brühe aus Knochen

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Eine alte Tradition die leider in der Zeit der Tüten und Pulver sogut wie untergegangen ist. Dabei ist eine Brühe hergestellt aus Knochen und Gemüse die beste Grundlage die es für eine Suppe gibt oder für einen Fond denn man später zum Würzen etc nimmt.

Zutaten:
2 Liter Wasser
600g grob zerkleinerte Knochen,  z.b. Rinderknochen
1 Bund Suppengemüse (Sellerie, Wurzel, Lauch, Petersilie….)
das Grün von 2 Stengeln Staudensellerie, kleingehackt
2 Knoblauchzehen, angedrückt, von frischen Knoblauch
1 Zwiebel
1 Speckschwarte

Zubereitung:
Die Knochen und die Speckschwarte mit den kalten Wasser in einen Topf aufsetzen und zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und das ganze zwei Stunden köcheln lassen.
Nach den zwei Stunden das in grobe Stücke geschnittene Suppengemüse sowie das grob gehackte Grün des Staudenselleriers dazugeben, ebensi die angedrückten Knoblauchzehen.
Die Zwiebel NICHT schälen sondern mit Schale halbieren und in einer heissen Pfanne die Schnittflächen bräunen – aber nicht schwarz werden lassen. Die Zwiebeln incl. Schale zu der Suppe geben und das ganze noch weitere 60-90 Minuten köcheln lassen.
Durch ein Haarsieb filtern in Flaschen abfüllen und man hat lecker Fond auf Vorrat, oder man nutzt es nächsten Tag als Grundlage für eine Suppe….

Oma`s Brotsuppe

 

mampf205-1Een Rezept ut de ollen Tieden as de Lüd nie veel har toon kooken. Und auch eine Kindheitserinnerung, den selbst als es dann Lebensmittel im „Überfluss“ gab hat Oma das immer wieder mal gekocht um Brotreste zu verwerten oder um eine schnelle und sättigende Mahlzeit auf den Tisch zu „zaubern“.

Zutaten:
200g Brotreste, Rinde, alte Brötchen….
70g   Butter oder Schmalz
1 mittelgroße Speisezwiebel fein gewürfelt
1 kleine Speisezwiebel in dünne Ringe geschnitten
1 Knoblauchzehe ganz
4 Wacholderbeeren
1 Bund Petersielie fein gehackt
2 Eier, leicht verschlagen
1 l Wasser
Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Die Brotreste etc in Würfel schneiden, bzw in kleine Stücke brechen und zusammen mit der fein gewürfelten Zwiebel und der fein gehackten Petersile in einer heissen Pfanne im Fett rösten bis die Zwiebel und das Brot eine braune Farbe haben.
Das ganze dann mit dem Liter Wasser ablöschen und mit Salz und Peffer würzen. Die Knoblauchzehe, ruhig mit Schale, mit dem Messerrücken nur kurz andrücken ebenso die Wacholderbeeren und zu der Suppe hinzufügen. Das ganze köcheln lassen bis es eine sämige Konsistenz hat. Die beiden Eier leicht verschlagen und unter rühren der Suppe hinzufügen.  Kurz vor Ende dann die dünnen Zwiebelringe hinzufügen damit sie noch etwas mitgaren können, aber nicht unterrühren man sollte sie noch als solchige erkennen können.

Das Rezept eignet sich auch gut für Märkte, Lager etc. Wer es dann wirklich „A“ will lässt halt so Sachen wie Salz, Pfeffer, Wacholderbeeren etc weg.

Kräuter-Käse Brötchen

 

mampf204-1Superleckeres und supereinfaches Rezept für sehr leckere Käsekräuterbrötchen, die kann man so wegmampfen ohne was drauf, die sind soo lecker besonders frisch aus dem Ofen…
Es stammt von der Seite „Mittelalterliche Rezepte“, ich hab es nur ein bisserl abgewandelt.

Zutaten:
600 g Mehl ( Typ 550)
2 Beutel Hefe (Trockenhefe)
1 TL Salz
1 Prise Zucker
350 bis 400 ml Wasser (warmes)
Kräuter nach Wahl, wer mag kann frische Kräuter nehmen und die fein hacken, ich nehme TK Kräuter „Iglo Die Feldfrischen – Kräuter der Provence“
Käse zum bestreuen (Mozarella, Gouda, Edamer je nach Geschmack)

Zubereitung:
Mehl und Hefe mischen, Salz und Zucker zufügen, Wasser und beliebige Kräuter zugeben und zu einen geschmeidigen Teig verkneten. Anschliessend 10 Minuten gehen lassen.
Dann nochmals kneten und den Teig  zu Teigbällchen formen. Auf ein Blech setzen und erneut 20 Minuten gehen lassen. Nach dem gehen mit dem Käse bestreuen und ca. 40 Minuten bei 200 Grad auf mittlerer Schiene im Backofen backen bis sie goldbraun und knusprig sind.
Man kann sie auch über dem ofenen Feuer backen, dann verlängert sich die Backzeit allerdings und man sollte sie immer im  Auge behalten damit sie nicht schwarz werden.

Geheck von Ayren

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Mal wieder ein Rezept von einer mittelalterlichen Seite(Memento Mori) was mich reitzte, es ähneld den Senfeiern aus der Pfaanne ist aber doch wiederrum ganz anders 🙂 Auf jedenfall ist es lecker, schnell und einfach zubereitet und macht satt.

Zutaten:
8 hartgekochte Eier
1 Zwiebel
1 TL Schmalz
4 EL Öl
1/4 l Weisswein
3 EL Sahne
Safran, Salbei
Thymian
4 Scheiben Brot
1 EL Schmalz oder Butter
1 EL mittelscharfer Senf

Zubereitung:
Die Eier hart kochen, gut abschrecken, etwas abkühlen lassen, schälen und hacken. Die in kleine Würfel geschnittene Zwiebel im Schmalz goldbraun braten.

Anschliessend mit Öl und Wein ablöschen, die Sahne unterrühren, die Eier dazugeben und auf milder Hitze unter Rühren heiß werden lassen. Mit Safran, Thymian und Senf pikant abschmecken.

Das Brot auf einen Teller/Brett anrichten mit der Butter/dem Schmalz bestreichen und anschliessend die Masse aus der Pfanne auf den Scheiben verteilen.