Frühlingsrollen mal anders

Frühlingdrollen anders

Ich bin mal wieder durchs Internet und diverse Foren gegeistert und habe dort des öftern gelesen das man Toastbrot für viel mehr Dinge nutzen kann als nur toasten und essen. Also habe ich mal angefangen zu lesen und zu experimentieren. Der erste gelungene Versuch sind Frühlingsrollen, die echt einfach zu machen sind und ausserdem noch sehr lecker.
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genialer Hefeteig

genialer Hefeteig
Hefeteig ist ja immer so eine Sache, er ist vielfältig zu verwenden und sehr beliebt. Doch viele Leute scheuen sich davor ihn selber zu machen, manche sagen es ist zu aufwendig, andere haben Angst das er ihnen nicht gelingt – das etwas schief geht. Wiederum andere sind sich nicht sicher ob Trockenhefe oder frische Hefe besser ist…
Ich hab lange ausprobiert und experimentiert mit den verschiedensten Variationen und finde dieses Rezept ist einfacher genial und der Teig gelingt einem immer! Man bekommt einen weichen, sehr geschmeidigen und elastischen Teig der sich wunderbar ohne großen Kraftaufwand formen lässt. Mit etwas Übung kann man ihn sogar wie in der Pizzeria durch in die Luft werfen formen und ziehen. Weiterlesen

Tomaten Focaccia

Tonaten Focaccia

Bei dem schönen Wetter was zur Zeit ist, zieht es einen ja direkt nach draussen in die schöne Natur. Beim Grillen oder beim Picknick macht dieses Focaccia eine sehr gute Figur und eignet sich hervorragend als Beilage zu Gegrillten oder als kleine Vorspeise oder mit einem Dip auch als leichtes Hauptgericht.
Wer mag kann es auch noch variieren und anstatt der Tomaten z.b. Speck oder Spargel, oder Zwiebeln oder andere Sachen nehmen.

 

Zutaten:
400g Mehl
1 Würfel frische Hefe (42g)
1 TL Salz
200ml lauwarmes Wasser
4 EL Olivenöl
15 Cherry oder Partytomaten
Pfeffer
Zucker
etwas Mehl zusätzlich

Zubereitung:
Die frische Hefe in ca. 2-3 EL lauwarmen Wasser mit etwas Zucker auflösen und abgedeckt ca. 15 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
In der Zwischenzeit das Mehl in eine größere Schüssel sieben und mit dem Salz sowie einer großzügigen Prise Pfeffer vermischen, dann das lauwarme Wasser sowie das Olivenöl dazugeben und das ganze schon mal vorab miteinander vermengen.
Wenn die Hefe nach dem gehen schön schaumig ist, diese zu der Teigmasse geben und alles gründlich miteinander vermengen bis der Teig geschmeidig ist. Am besten geht das am Anfang mit einem Holzlöffel und später mit angefeuchteten Händen. Der Teig darf jetzt ruhig noch ein klein wenig kleben sollte sich aber schon zu einer Kugel formen lassen die nach und nach wieder ihre Form verliert. Die Schüssel nun mit einen leicht feuchten Handtuch abdecken und an einem warmen Ort gute 30 Minuten gehen lassen bis sich das Volumen mindestens verdoppelt, besser noch verdreifacht hat.

Den Teigklumpen in der Schüssel mit etwas Mehl bestäuben und kräftig durchkneten und falten (am besten mit der Hand) bis man eine nicht mehr klebende, sehr geschmeidige Teigkugel hat die ihre Form behält. Dann erneut mit einem leicht feuchten Tuch bedecken und nochmals ca. 30 Minuten an einen warmen Ort gehen lassen bis sich das Volumen erneut verdoppelt hat.
Den Teigklumpen aus der Schüssel nehmen und nochmals mit der Hand durchkneten, falls der Teig noch etwas klebt einfach ein wenig Mehl zugeben, in zwei gleichgroße Hälften teilen und zu Kugeln formen. Ihr solltet jetzt einen weichen, sehr geschmeidigen und elastischen Teig haben der sich wunderbar ohne viel Kraft formen und ziehen lässt.
Die Kugeln mit dem Handballen flachdrücken und mit den Fingern zu einer runden Form ausziehen, in die geölten runden Pizzableche(26cm Durchmesser) einlegen. Die Teigränder mit den Fingern bis an den Rand ziehen sodass der Teigfladen die Form vollständig ausfüllt. Abermals mit einem leicht feuchten Tuch abdecken und ein letztes Mal ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Nun die Cherrytomaten waschen, halbieren und in den fertig gegangenen Teig drücken das die Schnittflächen oben sind. Die Oberfläche mit etwas Olivenöl bestreichen und die Bleche in den Backofen schieben und ca. 9-10 Minuten backen, danach die Temperatur auf 170 Grad zurück schalten und die Focaccia weitere ca. 15 Minuten backen. Dabei immer mal reingucken, die Focaccia sollten nicht zudunkel werden eine goldgelbe bis leicht bräunliche Farbe haben.
Wer das Glück hat einen Pizzaofen zu besitzen, so ein kleiner reicht schon, der sollte die Focaccia darin machen, die schmecken dann gleich nochmal besser 🙂

Am besten schmecken sie natürlich warm aus dem Ofen, aber auch kalt sind sie lecker. Man kann sie auch prima später oder am nächsten Tag nochmal kurz aufbacken.

schneller Apfelkuchen

"Blitz" Apfelkuchen

Heute gibt es schon wieder ein Kuchenrezept, diesmal einen Apfelkuchen aber mal auf ganz andere Art zubereitet. Der Backofen streikte und da ich aber dringend einen Kuchen brauchte für die Kaffeetafel kam ich auf eine „ausgefallene“ Idee und musste die natürlich sofort ausprobieren und was soll ich euch sagen… Es funktioniert wunderbar 🙂 Man hat auf die schnelle und ohne großen Aufwand einen leckeren Kuchen parat.

Zutaten:
260g Zucker
330g Mehl
200ml Öl
100ml Milch oder Wasser
1 Pckg Backpulver
4 Eier
2 Pckg Vanillezucker
1 Prise Zimt
etwas Zitronensaft

Zubereitung:
Die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und anschliessend in dünne Scheiben schneiden. Damit sie nicht braun werden mit etwas Zitronensaft beträufeln.
Die Eier in eine Schüssel aufschlagen und mit dem Zucker schaumig schlagen anschliessend das Öl sowie das Wasser zufügen und unterschlagen.
In eine zweite Schüssel das Mehl, das Backpulver, den Vanillezucker, den Zimt geben und alles gründlich miteinander vermischen, dann die Eimischung reinlaufen lassen und mit dem Schneebesen alles zu einen glatten Teig etwas dickflüssigen Teig verarbeiten.

Nun kommt das ungewöhnliche, man fettet 2 runde Pizzableche von 26cm Durchmesser ein und verteilt den Teig gleichmässig in den Blechen. Dann belegt man diese mit den Apfelspalten und schiebt sie in den Pizzaofen für ca. 20-25 Minuten bei ca. 190 Grad.
Immer mal nachgucken ob der Teig nicht zu braun wird, bzw die Bleche mal drehen damit der Teig gleichmässig bräunt.
Ich muss sagen der Kuchen schmeckt echt super, aussen leicht knusprig und innen saftig locker besser noch als aus dem Backofen.

marinierte Hähnchenunterschenkel

Hähnchenunterschenkel

Heute mal wieder ein Gericht von dem es mit Sicherheit tausende von Varianten gibt, dies ist dann meine Variante davon. Das Rezept eignet sich hervorragen für Partys, Buffet, Picknicks und sonstige Gelegenheiten wo kleine Snacks und Fingerfood bevorzugt wird. Aber auch zusammen mit einem Salat und paar Kartoffeln etc machen sich diese leckeren Dinger gut als Hauptgericht. Im Sommer schmecken sie lecker vom Grill und ansonsten genauso lecker aus dem Backofen.

Zutaten:
10 Stk Hähnchenunterschenkel
6 EL Olivenöl extra vergine
1 Schuss Reisessig, nen guten
1 TL Zitronengras, gefriergetrocknet
1 TL Thai Basilikum, gefriergetrocknet
1 Prise Ingwer, frisch gerieben
Salz und Pfeffer aus der Mühle, grob gemahlen

Zubereitung:
Das Olivenöl, den Reisessig und die Gewürze in einer Schüssel gründlich miteinander vermengen, es darf ruhig eine sehr kräftig schmeckende Marinade entstehen denn das Fleisch saugt viel Geschmack auf. Aus diesem Grunde sollte man auch gefriergetrocknete Kräuter, z.b. von Mei Tai nutzen, da sie wesentlich mehr Aroma haben als Pulver und im Ofen nicht so schnell verbrennen.

Die Schenkel dann in die Marinade geben und gut „durchmischen“ damit alle Schenkel auch rundherum mit der Marinade bedeckt sind und mindestens 2 Stunden marinieren lassen, wer mag kann sie auch über Nacht ziehen lassen. Zwischendurch immer mal wieder durchmischen damit alles gut mit der Marinade bedeckt ist.

Den Backofen auf 200Grad (Umluft 180) vorheizen, die Schenkel etwas abtropfen lassen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Gitterrost legen und gute 35 Minuten(bei größeren Schenkeln auch 40 Minuten) auf mittlere Höhe im Backofen lassen, zwischendurch immer mal mit der restlichen Marinade bestreichen. Danach kurz den Grill zuschalten und die Schenkel „aufknuspern“.
Wer keine Grillfunktion hat lässt die Schenkel einfach etwas länger drinnen und setzt den Rost etwas höher.

 

Ofenkotletts ala Cheffe

2015-01-25 17.46.35

Nach einem Blick in den Kühlschrank und die Speisekammer kam mir mal wieder eine Idee, die ich dann ja auch sofort ausprobieren musste. Und was soll ich euch sagen, es schmeckt verdammt lecker!

Zutaten:
4 Stk. Schweinekotletts
2 Stk. grüne sauere Äpfel
2 Stk. mittelgroße Speisezwiebeln
10 Stk. Kartoffeln, vorwiegend festkochend
200g geräucherten Bauchspeck
1 EL Semmelbrösel
Salz und Pfeffer aus der Mühle
1 TL Pul Biber
1 Prise Zitronengras, getrocknet
1 Prise Thai Basilikum, getrocknet
1 Schuss gutes Olivenöl
1 kleine Tasse Wasser
1 Prise Muskat, frisch gerieben
Butter

Zubereitung:
Den Backofen auf 175Grad vorheizen und eine Auflaufform mit Deckel schon einmal einfetten.
Die Kartoffeln entweder dämpfen oder im Wasser aufsetzen bis sie gar sind, aber noch leicht Biss haben.
Das Olivenöl, den frischgemahlenen Salz und Pfeffer sowie den Pul Biber zu einer Marinade verrühren. Die Kotletts waschen, trockentupfen und anschliessend kräftig mit der Marinade einreiben.
Die Apfel waschen, das Kerngehäuse entwerfen und in Würfel schneiden, die Zwiebeln schälen und ebenfalls würfeln. Äpfel und Zwiebeln in die Auflaufform geben, dazu das Wasser sowie das Zitronengras und den Thai Basilikum und alles gut vermengen.
Die Kotletts in einer heissen Pfanne von beiden Seiten kräftig anbraten und dann in die Auflaufform geben, Deckel drauf und ca. 40 Minuten im Backofen garen lassen.

In der Zwischenzeit die Kartoffeln, ausdämpfen, schälen und zusammen mit dem Muskat, der Butter und den Semmelbröseln zu einem geschmeidigen Püree verarbeiten. Den Speck würfeln und in einer Pfanne kurz anbraten und dann unter die Kartoffelmasse mischen. Daraus handliche Taler formem und in der Pfanne goldbraun ausbraten.