gefüllte Minutensteaks von Jungbullen

gefüllte Minutensteaks
Heute mal wieder so eine Idee die mir beim Einkaufen in den Sinn kam und natürlich sofort in die Tat umgesetzt werden musste 😉
Das Ergebnis dieser Idee ist mehr als lecker geworden und fand große Zustimmung unter den Gästen. Zudem ist es auch noch ohne größeren Aufwand zu zubereiten.

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Rouladen ala Cheffe

rouladen ala cheffe
Die letzte Zeit hiess es ja „Kochen mit Hengstenberg“ und deswegen gibt es heute das vorletzte Rezept mit Hengstenberg. Ich dachte mir du musst auch mal einen alten Klassiker bisserl aufpimpen. Also hab ich mich dran gemacht die allseits so beliebte Roulade mal einwenig zu aufzufrischen.

Zutaten:
3 Rinderrouladen
1 Pckg. Frühstücksspeck
1 kleine Dose Mildessa Sauerkraut
1 kleine Dose Ananas in Stücken
1/4l Rinderbrühe aus dem Glas
1 Spritzer Flying Goose
Meerrettichsenf
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Butter

Zubereitung:
Die beiden Dosen öffnen und den Inhalt jeweils in einem Sieb abtropfen lassen, bei den Ananas den Saft auffangen.
Die Rouladen der Länge nach hinlegen, evtl unschöne Teile entfernen, und dann mit dem Meerrettichsenf bestreichen, anschliessend die Scheiben mit den Frühstücksspeck belegen.
Das abgetropfte Sauerkraut darüber verteilen und zum Schluss die Ananasstücke drüber geben. Die Seiten etwas einschlagen und das ganze dann zu einer Roulade aufrollen und fixieren.
In einer heissen Pfanne mit etwas Öl rundherum braun anbraten und aus der Pfanne nehmen. Die Hälfte des Rinderfonds in die Pfanne geben zusammen mit dem Spritzer Flying Goose, den Bratensatz lösen und kurz aufkochen lassen. Den Rest Fond und den Ananassaft dazugeben, alles gut verrühen und die Rouladen wieder in die Pfanne legen.
Deckel drauf und gut 1,5 Stunden bei mittlerer Hitze schmoren lassen. Nach der Hälfte der Zeit die Rouladem einmal umdrehen. Anschliessend die Rouladen nochmals aus der Pfanne nehmen, den Sud aufkochen lassen mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit kalter Butter aufmontieren

 

Rinderbeinscheibe ala Cheffe

2014-12-28 19.32.16

Ich war mal wieder einkaufen und wollte eigentlich dem Wetter entsprechend eine richtig schöne kräftige Suppe kochen, so schön mit Gemüse, Knochen, Beinscheibe und so weiter.
Doch zuhause beim auspacken der Zutaten, dachte ich mir dann „Ochnö, die Beinscheibe ist irgendwie zu schade um in einer Suppe zu enden“ Also habe ich mir überlegt was man mit solch einer Beinscheibe noch so machen könnte und dabei kam das folgende Rezept heraus

Zutaten:
1 Rinderbeinscheibe
6 große rote Zwiebeln
500g braune Champignons
1 Schuss Bier, Pils
Salz und Pfeffer aus der Mühle, grob
1 Becher Schmand
1 Prise Thai Basilikum getrocknet
1 Prise Zitronengras getrocknet
Olivenöl

 

Zubereitung:
Die Beinscheibe am Tage zuvor kräftig mit einer Mischung aus Salz/Pfeffer/Olivenöl einreiben und abgedeckt im Kühlschrank über Nacht marinieren lassen.

Den Römertopf entsprechend der Gebrauchsanweisung wässern (gaaaanz wichtig) manche brauchen nur 30 Minuten, andere wiederum Stunden.

Nächsten Tag die Roten Zwiebeln putzen und in gefällige Viertel schneiden, die Pilze falls nötig säubern und ebenfalls in Viertel schneiden(mit Stiel). 2 Champignons zurückhalten und nicht kleinschneiden, zwecks Deko auf der Beinscheibe.

Eine Pfanne mit etwas Öl heiss werden lassen, die marinierte Beinscheibe von beiden Seiten scharf anbraten bis sie Farbe hat.

Zwiebeln und Pilze in den Römertopf geben, den Schuss Bier dazugeben und die Beinscheibe oben auflegen. Deckel drauf und das ganze dann in den kalten(!) Backofen schieben. Temperatur auf 100Grad Umluft einstellen und gute 4 Stunden garen lassen.

Wobei die Garzeit kommt natürlich auf die Dicke der Beinscheibe an, diese hatte 980g und brauchte gute 4 Stunden zum zart werden. Dünnere Scheiben brauchen natürlich weniger….
Auch ist nicht jeder Backofen gleich, der eine hält die Temperatur, der andere schwankt…

Es empfiehlt sich von Zeit zu Zeit mal mit einem Zahnstocher in das Fleisch zu picken um zu sehen ob es zart ist oder nicht. Wenn die Beinscheibe den gewünschten Gargrad hat raus aus dem Ofen damit, die Scheibe selber entweder in Alufolie wickeln oder abdecken und beiseite stellen.

Die Zwiebeln und die Pilze sowie den Sud zusammen mit den Gewürzen in einen Topf geben und aufkochen lassen, vom Herd ziehen, den Becher Schmand dazugeben und das ganze mit dem Mixstab pürieren, nochmal abschmecken und dann über die Beinscheibe geben

Blitz Pizza „Irish“

Blitzpizza
Ich hatte mal wieder so richtig Appetit auf eine leckere Pizza, aber ich wollte nun auch nicht ewig in der Küche stehen, bzw darauf warten bis der Hefeteig endlich richtig  aufgegangen ist. TK-Pizza war keine Alternative, zumal ich auch keine da hatte.
Da kam ich auf eine Idee, warum nicht den Teig vom Flammenkuchen/Fladen für den Teig nutzen der geht schnell und ist seehr lecker, also gesagt….getan… und das Ergebnis ist seeehr lecker auch wenn es im Grunde keine richtige Pizza ist 😉

Zutaten:
150g Quark 40%
6 EL Sahne 30%
6 EL Ölivenöl
300g Mehl
1 Tütchen Weinstein Backpulver
1/2 TL Salz
1 Becher Creme Fraiche oder Schmand
250g Lammhack
1 mittelgroße Speisezwiebel
3 Scheiben Cheddar
3 Stengel Staudensellerie
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Das Mehl zusammen mit dem Backpulver und dem Salz in eine Schüssel geben und gründlich vermischen.  Dann den Quark, die Sahne und das Öl zugeben und das ganze zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten, entweder sofort weiter verarbeiten oder diesen dann 10 Minuten stehen lassen.
Den Backofen auf 170Grad Umluft vorheizen. Die Zwiebel schälen und in gröbere Würfel schneiden. Den Staudensellerie evtl waschen und dann in gefällige Stücke schneiden.
Den Teigklumpen auf einen Bogen Backpapier legen und mit dem Nudelholz zu einem möglichst dünnen Fladen ausrollen. Das Backpapier erleichtert einen den Transport des dünnen Fladens auf das Backblech, da er sonst gerne reisst.  Nun den Teig mit Creme Fraiche oder Schmand grosszügig bestreichen. Anschliessend wird das Hack über den Fladen zerkrümelt, dann verteilt man die Zwiebelwürfel und die Staudenselleriestücke darüber. Jetzt würzt man das ganze kräftig mit Salz und Pfeffer aus der Mühle. Den Cheddar schneidet man in ca. 1- 1,5cm dicke Streifen und verteilt ihn sternförmig über die „Pizza“.
Das ganze kommt dann in den Backofen für ca. 15-20 Minuten je nach Dicke des Teiges und der gewünschter Bräune.

Crazy Burger

Crazy Burger
Heute gibt es mal wieder ein Rezept aus der Abteilung „wir sind kreativ“
Manchmal überkommt es mich ja und ich hab „komische“ Ideen und noch schlimmer… ich probier die dann auch noch aus…
Dieser Burger ist das Ergebnis einer solchen komischen Idee wobei ich sagen muss es war diesmal eine äussert leckere komische Idee.

Zutaten:
500g Hack
200g Kräuter Frischkäse
4 Burger Brötchen XL
1 TL Meerettich Senf
1 Vollei
1 Fenchelknolle
Knorr Burger Sauce
2 mittelgroße rote Zwiebeln
1 Handvoll braune Champignons
4 Scheiben Chester Schmelzkäse
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Dänische Remoulade
Zitronengras, gemahlen
Ingwer, gemahlen
Kreuzkümmel, gemahlen
Chilliflocken
Koriander, gemahlen

Zubereitung:
Das Hackfleisch nach Wahl (Rind, Schwein, Pute, Lamm usw) in eine Schüssel geben, das Ei zufügen ebenso wie den Frischkäse, den Senf, Salz und Pfeffer und die Gewürze, das ganze zu einer homogenen Masse verarbeiten und kräftig abschmecken. Die Ziebeln schälen und in Scheiben schneiden, ebenso die Champignons. Beim Fenchel die „Stengel“ abschneiden und die Knolle ebenfalls in Scheiben schneiden.
Aus der Hackmasse vier gleichgroße Frikadellen formen, etwas platt drücken und in einer heissen Pfanne braun und knusprig braten, auf einem Küchenkrepp etwas „entfetten“.  Den in Scheiben geschnittenen Fenchel kurz in einer sauberen  Pfanne mit etwas Öl etwas anrösten.
Die Burgerbrötchen aufschneiden und entweder im Toaster oder im Backofen „aufknuspern“  (Ich hasse so lapprige Teile), wer mag kann die Burgerbrötchen auch so nutzen.
Dann das Unterteil mit der Burgersoße bestreichen und großzügig mit den Champignons belegen, dann die Frikadelle und darauf die Scheibe Chester, die sollte aufgrund des noch warmen Fleisches leicht anschmelzen.
Darauf kommen dann die in Scheiben geschnittenen roten Zwiebeln und der angeröstete Fenchel. Obendruff noch einen ordentlichen Klacks dänische Remoulade und ein Stengel mit Grün vom Fenchel fürs Auge. Darauf die obere Brötchenhälfte.

 

Gefüllte Kohlrabi mit Austernpilze

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Mal wieder ein Rezept welches ich mal woanders gegessen habe und mir dachte das musst du nachkochen und bisserl verbessern 🙂 Hier also meine Version des gefüllten Kohlrabi. Es geht natürlich auch schlichter, aber mir war danach und es hat sich als sehr lecker herausgestellt.

Zutaten:
4 große Kohlrabi
500g Rinderhack
200g Austernpilze, frische keine aus der Dose
200g Büffelmozzarella
4 Schalotten
1 mittelgroße rote Zwiebel
1 Becher Schmand mit Kräutern
2 Knoblauchzehen
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Die Kohlrabi vom Grün befreien und schälen, einen entsprechend großen Topf mit Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Die Kohlrabi darin ca. 10-12 Minuten leicht köchlen, sie sollten noch Biss haben aber nicht mehr zu hart sein. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen Ober/Unterhitze, Umluft ist hier nicht sogut.
In der Zwischenzeit die Schalotten, die rote Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und würfeln.  Die Austernpilze falls nötig abpinseln(nicht waschen), 3-4 schöne beiseite legen und den Rest ebenfalls würfeln. Den Büffelmozzarella abtropfen lassen und auch würfeln. Das Hack mit den Schalotten, der roten Zwiebel, dem Knobi und dem Büffelmozarella vermengen und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.
Die Kohlrabi kurz unter kalten Wasser abbrausen und dann mit einem Löffel oder noch besser einem Kugelausstecher aushölen, es sollten so ca. 2cm Wandstärke überbleiben. Das ausgehöhlte beiseite stellen, das kann man später nochmal nutzen für ne Suppe oder so. Die Kohlrabi jetzt mit der Hackmasse füllen sodass oberhalb ein „Türmchen“ entsteht.  Dann auf einem Gitterrost in den Backofen geben und garen lassen bis sich eine leckere braune Kruste bildet. Das dauert so ca. 20 Minuten, aber lieber öfters mal nachgucken weil jeder Ofen ist anders.
In der Zwischenzeit die gewürfelten Austernpilze in Butter(kein Öl, Fett oder so)  anbraten und wenn sie Farbe haben mit dem Schmand ablöschen und leicht mit Pfeffer abschmecken. Der Austernpilzgeschmack sollte dominieren, der Pfeffer nur unterstützen.
Zum Schluss die beiseite gelegten Austernpilze in Butter andünsten und so ohne weiteres würzen als Beilage zum Gericht servieren.